Vertrauen in der Finanz- und Investmentbranche

Die Reputation der Branche leidet nicht erst seit heute. Durch Verluste und negative Schlagzeilen wird das Vertrauen immer weiter gebrochen. Kaum einer Branche wird weniger Vertrauen geschenkt.

Viele Marktteilnehmer leben allerdings vom Faktor Vertrauen, da die angebotenen Produkte und Services sowie ihr Umfeld zu komplex für eine reale Kontrolle durch den Kunden sind. Durch gezielte Kommunikation und die Entwicklung einer starken Marke lässt sich Vertrauen aufbauen.

Zunächst müssen wir erfahren, unter welchen Voraussetzungen Vertrauen geschenkt wird. Die Kompetenz ist einer der wichtigsten Punkte. Die Erwartung, dass unser Kooperationspartner in seinem Bereich wirklich kompetent ist. Ebenso die Erwartung, dass er keine versteckten oder für seinen Partner gefährlichen Strategien betreibt. Eine offene und regelmäßige Kommunikation sowie eine enge Zusammenarbeit sind grundlegend. Des Weiteren sollte sich der Vertrauende mit den Werten, Zielen und Bedürfnissen des Partners identifizieren können. Auch Sympathie spielt hierbei eine Rolle.

Teilnehmer der Finanz- und Investmentbranche sollten den Kunden in seiner Bedeutung vor den eigenen Ertrag stellen und verantwortlich handeln, wenn es um Probleme oder Krisen geht. Auf Kundenbedarf und Feedback hören sowie ethischen Geschäftspraktiken nachgehen.

Wir vertrauen auch auf Empfehlung. An erster Stelle stehen Empfehlungen aus dem engeren Kreise, wie Familie oder Freunde. An zweiter Stelle folgen bereits im Internet gepostete Konsumentenmeinungen. Der Impact von Social Media sollte von daher auch in dieser Branche keinesfalls unterschätzt werden! Erst im Anschluss folgen redaktionelle Inhalte, Werbung und abonnierte Newsletter.

In Zukunft werden Marke und Reputation für Unternehmen der Finanz- und Investmentbranche zum wichtigsten Differenzierungsmerkmal. Denn Marken wird eher Vertrauen geschenkt als unbekannten Gesichtern. Der Erwerb von Markenprodukten oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen eines namenhaften Unternehmens reduziert nämlich das Risiko: „Eine Marke enttäuscht mich nicht, sonst würde sie auch tausende andere Menschen enttäuschen und somit schnell scheitern.“

Zudem sind Marken mit Gefühlen aufgeladen und lassen sich aus diesem Grund besser im Hirn absichern: die Speicherung der Information in der emotionalen sowie der rationalen Hirnhälfte sorgen für einen höheren Erinnerungswert und eine stärkere Abgrenzung zum Wettbewerb.

Also: ran an die Marke, nachhaltig kommunizieren, Vertrauen aufbauen, und Kunden zufrieden machen. Denn nur so bleibt der Kunde auch Kunde.

Do you trust me

Das mit der Ernährung…

Trennkost, Rohkost, Low-Carb, Low-Fat, Kohlsuppen oder Atkins Diät. Was gibt es nicht alles für Diäten und Esstaktiken, um den BMI aus den roten Zahlen zu bringen!

Die selbsternannten Koryphäen in diesem Gebiet bieten die verschiedensten Ansätze. Es soll auch Menschen geben, die die meisten davon schon versucht haben. Besonders Frauen verfallen recht häufig dem „Diätwahn“. Ich habe teilweise den Eindruck, einige meiner Freundinnen sind seit Jahren auf Dauer-Diät. So ganz werde ich diese Ernährungsgeschichte (als Mann) wohl nie nachvollziehen können.

Bis vor einigen Jahren war ich noch großer Verfechter der Theorie, man könne sein Gewicht reduzieren, indem man einfach weniger esse. Nach gründlicher Auseinandersetzung mit dem Thema und einigen Gesprächen über Fettsäuren, Kohlenhydrate, Öle und Zuckerketten habe ich nun verstanden, dass die „Diätwissenschaften“ ein hoch komplexes Gebiet darstellen und ein jahrelanges Studium erfordern. So kommt es dann auch, dass es keine gültige Musterlösung gibt, um erfolgreich abzunehmen. Vielen Leuten scheint Ernährung sogar ein so diffiziles Thema zu sein, dass sie andere Leute monatlich bezahlen, damit diese Ihnen sagen, was sie essen sollen.

Für die komplett Überforderten rechnet eine Glaubensgemeinschaft dann auch noch jede Mahlzeit in ein unkompliziertes Punktesystem um, und wem das immer noch zu schwer ist, der kann sogar für noch mehr Geld in die garantiert punktgeprüften Schmankerl im Nahrungskonsumhaus seines Vertrauens erwerben. Denn wie lautet ein altes chinesisches Sprichwort: „Wer abnehmen will, der muss gefrorene Fertiggerichte essen“.

Aber mal ernsthaft, es wird Zeit diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen, denn wer wirklich dauerhaft abnehmen und gesund leben will, der kommt nicht weiter, indem er sich einer, im besten Fall „Interessengemeinschaft“ anschließt oder Wochen lang Kohlsuppe löffelt. Denn was passiert, wenn das Ziel erreicht und die Gewohnheiten wieder umgestellt werden? Wer immer wieder Diäten beginnt und nach dem Abnehmen wieder weiter macht wie zuvor, darf sich über den bekannten „Jo-Jo-Effekt“ nicht wundern.

Eine Diät kann höchstens als kurzfristige Optimierung gesehen werden, anhaltenden Erfolg kann nur Sport und eine Änderung der Essgewohnheiten bringen, und zwar eine, die auch dauerhaft realisierbar ist. Das bedeutet geregelte Mahlzeiten, Wasser anstatt Cola oder Saft, mehr Gemüse, zumindest in der direkten Diätphase keine „Snacks“ und Süßigkeiten zwischendurch, und vielleicht sollte man einfach mal die zweite Portion oder den Nachschlag weglassen. In den meisten Fällen wirkt das doch Wunder!

DetoxVerfasst von Gastautor Markus

Zeit für mich

Das „wir“ bewegt. OK. Manchmal tut es das „ich“ aber auch. Das Allgemeinwohl liegt uns zwar am Herzen, aber manchmal fühlt sich der „Me-Modus“ für gewisse Momente auch ganz gut an.

Wie oft sagt man aus schlechtem Gewissen eine ungelegene Einladung nicht ab? Man richtet sich nach anderen, aber warum? Was ist mit einer Auszeit, einer Belohnung?

Das Leben geht weiter, die Diät, das Ticken der Uhr im Büro, die Seiten im Kalender und das Verschieben der „Me-Time“ auch. Nur wie sieht es mit der Zufriedenheit aus – sind wir überhaupt noch gelassen?

Die große Kunst des 21.Jahrhunderts ist die Überwindung des „Ich muss aber noch…“. Es muss auch mal etwas warten können. Denn ohne Auszeit gibt es kein Potenzial für Kreativität und Teamgeist. Wir regenerieren in unseren Ruhezeiten und genau diese Ruhe steht uns manchmal auch zu, und das ganz alleine.

Mittlerweile haben Forscher herausgefunden, dass chronischer Stress gewisse Entzündungsprozesse im Körper fördert und nachweislich unser Immunsystem schwächt!

Die Entscheidung für ein bewusstes Leben ist zeitgleich auch die Entscheidung für mehr Genuss.

Unser Motto?

LIVE, WORK, CREATE

Live Work CreateVerfasst von Gastautorin Kati

Die Jagd auf die Medaillen

Olympia läuft auf Hochtouren! Und wie alle zwei Jahre ist auch das deutsche Team wieder breit aufgestellt. Sport ist eines der letzten deutschen Heiligtümer und auch wenn IOC und Russland als Ausrichter der Spiele stark in der Kritik stehen, so werden doch Millionen Deutsche wieder mit unseren Athleten zittern, wenn es gilt um Edelmetall zu kämpfen.

Aber wie präsentieren wir uns eigentlich?

Viel wird sich in den letzten Tagen der Mund zerrissen über das Outfit unserer Olympioniken, die meisten finden es zu bunt, zu kitschig oder einfach nur albern.

Am häufigsten wird im Bekanntenkreis wohl der Begriff „Kanarienvogel“ fallen. Der englische Guardian schrieb sogar „Es sieht aus, als hätte jemand einen Wodka-Mix getrunken und ins Stadion gekotzt. Dafür gibt es keine Entschuldigung” und irgendwie bleibt der fade Beigeschmack dass der Vergleich zwar ziemlich hinkt, der Guardian in seiner Intention jedoch durchaus richtig liegt.

Die deutschen Sportler waren nie für besonders schöne Berufsbekleidung bekannt, 2012 in London gab es weiße Hosen und babyblaue bzw. für die Damen rosafarbene Oberteile. Ansonsten regieren die Farben Schwarz, Weiß und Rot. Es darf auch gerne mal ein goldener Streifen dabei sein, aber nur wenn er möglichst unvorteilhaft angebracht ist. Alles in Allem war also nichts anderes zu erwarten, zum Glück gibt es bei den Spielen keine Design-Medaillen. “Es ist eine tolle Kollektion, die Lust auf Medaillen machen wird”, sagte Chef de Mission Michael Vesper im letzten Oktober, der Ski-Cross-Läufer Daniel Bohnacker urteilte: „Die Kleidung ist funktional und für alle Eventualitäten geeignet, aber es ist auch etwas Fetziges dabei”.

Da muss man sich fragen welche Eventualitäten er meinte, sollte ein Sportler von einer Lawine erwischt werden sind die Farben sicher vorteilhaft. Das Design sollte außerdem im Hinblick auf die damals noch nicht abgeschmetterte Kandidatur Münchens an die Spiele 1972 erinnern, “Es ist ein Feier-Design, das von der tollen Atmosphäre von damals inspiriert ist” sagte Modeschöpfer Willi Bogner. Was genau er damit meinte sei einmal dahin gestellt, schließlich erinnert hier sehr wenig an das von Otl Aicher gestaltete Design der Spiele 1972. Aicher war laut Stephan Vogel (Chief Creative Officer von Ogilvy & Mather Germany und Präsidiumssprecher des ADC) „…dazu in der Lage, selbst den Impuls des Kleingeistigen und Provinziellen in ein akzeptables ästhetisches Format zu bringen. So etwas können nur richtig gute Gestalter.“ Diese Ästhetik lässt unser Outfit doch ein wenig vermissen. Dabei wäre es doch so einfach sich heraus zu reden: Liebe Engländer, liebe Zuschauer in aller Welt, wir entschuldigen uns für den ganzen Kitsch.

Durch die Wahl der Regenbogenfarben wollten wir unsere Solidarität zu allen Homosexuellen besonders in Russland ausdrücken, die dort leider immer noch diskriminiert, politisch verfolgt und attackiert werden. Wir positionieren uns ganz klar auf Seiten einer freien Sexualität und einer selbstbestimmten Lebensweise.
Olympia Outfit
Verfasst von Gastautor Markus

Geld regiert die (Sport-) Welt

Die letzten Vergaben von sportlichen Großveranstaltungen waren aus heutiger Sicht bestenfalls suboptimal. Aus Umwelt-, Sicherheits-, Logistik- und Publicity-Gesichtspunkten sind sie als mittelschweres Debakel zu bewerten. Besonders der IOC und die FIFA stehen nicht mehr nur im Verdacht den sportlichen Gedanken hinten anzustellen und sich eher am lieben Geld zu orientieren. Frei von Skrupel oder gutem Geschmack werden die mafiösen Zustände langsam jedem ersichtlich, der genau hinschaut. Ähnlich wie in Salt Lake City und Nagano hat sich nun auch Putin die Olympischen Spiele gekauft – über 100 Millionen Euro soll er locker gemacht haben, mit Gazprom einen unglaublich finanzkräftigen Sponsor gestellt, hieß es aus Bewerberkreisen. Es sollten Olympische Spiele in einem Umfeld werden, „das Verschiedenheiten feiert, Unterschiedlichkeiten honoriert und frei ist von Streit, Konflikten und dem Geist von Unrecht“. Aha. Russland biete „eine außergewöhnliche Gelegenheit, die Umwelt mit der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele zu ehren“ und man habe „einen umfassenden Plan entwickelt, um die Spiele mit einem starken Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zu inszenieren und gleichzeitig ein Vermächtnis an Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltverbesserung zu ermöglichen“.

So weit, so unwahr. Die Kostenkalkulation belief sich auf etwa zwölf Milliarden Euro. Das war 2007. Sieben Jahre und geschätzte 52 Milliarden Euro später stand das Olympia Gelände, gebaut auf Kosten der Umwelt und der Menschen. Gesunkener Grundwasserspiegel, Zwangsumsiedlung, zerstörtes Ackerland und die Aufhebung des Status „Nationalpark“ mit der einhergehenden ökologischen Vernichtung des selbigen machen die damaligen Aussagen zu einer Farce. Im Nachhinein war die Ausrichtung der „Winter“-Spiele in den Subtropen, bei Temperaturen um die 10 Grad im Winter, mehr als unüberlegt. Über die Terrorgefahr und der Homosexuellenfeindlichkeit des Staates muss man kein weiteres Wort verlieren.

Die Tendenz ist klar, weitere Beispiele wie die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft in Russland 2018 oder besonders in Katar 2022 bei Temperaturen von über 40 Grad im Schatten und einer nicht vorhandenen Infrastruktur machen es nur noch offensichtlicher, der Faden lässt sich beliebig weiter spinnen. Es ist nicht mehr nur der Moralverfall, der im Profisport und besonders in den Komitees und Verbänden schon seit Jahrzehnten herrscht, auch nicht die Korruption, die Vetternwirtschaft oder die politische Einflussnahme, nein, es ist die Dreistigkeit, die die Öffentlichkeit erschüttert. Die Dreistigkeit für sich zu beanspruchen im Sinne des Sports zu Handeln, die Dreistigkeit sich als unabdingbar und nötig zu halten und die Dreistigkeit sich als unfehlbar darzustellen und den von uns geliebten Sport zu melken  bis der letzte Tropfen in den eigenen Brieftaschen gelandet ist.

Die Deutschen sind es leid. Das zeigt nicht zuletzt die fehlgeschlagene Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022. Irgendwann wird er kommen, der Boykott des Zuschauers, und damit einhergehend der Einbruch des Systems. Denn welche Unternehmen, welche Sender zahlen für Fernsehrechte, Werbespots, Trikotwerbung, Bandenwerbung etc., wenn niemand zuschaut?
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Verfasst von Gastautor Markus

USP, Verführung, Weihnachten und Funkalphabet

U wie USP
Agenturen gibt es in Deutschland wie Banken auf Zypern. Unser Alleinstellungsmerkmal? 15 Jahre Erfahrung in der Finanzkommunikation, fachliche Expertise rund um Banking und Investments, räumliche Nähe zu den Finanzzentren Luxemburg und Frankfurt, und natürlich unsere namenhaften Referenzen.

V wie Verführung
Werbung verführt uns. Führt uns in Versuchung. Lässt uns kaufen, impulsiv. Lenkt unseren Appetit und lässt Wünsche in uns aufkommen, die wir nie hatten. In welcher Einheit misst man diese Kraft, die ebenso stark wie unbemerkt an unseren inneren Fäden zieht?

W wie Weihnachten
Der Dezember steht vor der Tür und in der Agentur wird es langsam weihnachtlich. Kunden und Dienstleister schicken Adventskalender (vielen Dank!) und es duftet nach Mandarinen. Es werden Weihnachtskarten gedruckt und erste Feierabendtreffen auf dem Weihnachtsmarkt ausgemacht. Euch allen eine gemütliche, kuschelwarme Vorweihnachtszeit!

XYZ wie X-Ray, Yankee, Zulu
Funk ist in der heutigen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Mobilfunk, Satellitenübertragung, Radio und TV sind fester Bestandteil unseres Alltags. So widmen wir die letzen drei Buchstaben dem Funkalphabet.

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